Wein und Käse

Zuerst blicken Zuschauer und Schauspieler gemeinsam hinter die Kulissen. Beileckerem Käse und perlendem Wein bietet sich Gelegenheit, die Räumlichkeiten anzuschauen, mit den Schauspielern ins Gespräch zu kommen und Möglichkeiten eigenen Eintauchens in die Theaterwelt zu erkunden.
Danach bietet vor den Kulissen der Autor, Musiker und Schauspieler Harald Kleine Kracht Literatur und Musik: Er liest aus seinem im letzten Jahr erschienenen und hochgelobten Buch „Sieh doch Blinder.“ Der im Hochmittelalter spielende Roman beschäftigt sich nicht nur ironisch mit der
Frage, ob Inklusion im Jahr 1250 so anders war als heute, sondern auch mit gesellschaftlichen Zusammenhängen und Themen wie Liebe und Freundschaft. Hat sich in den letzten Jahrhunderten wirklich viel verändert?
Spätestens wenn der Autor zum Musiker wird und das gleichnamige Lied „Sieh doch Blinder“ aus seiner Feder vorträgt, wird man ihm, dem selber Sehbehinderten, abnehmen, dass er Erfahrung und Authentizität in sein Schaffen einfließen lässt. Natürlich belässt er es nicht bei einem einzigen Lied, sondern stellt weiteres Repertoire aus seinem literarischen und musikalischen Schaffen vor und diskutiert mit seinem Publikum.

Eine spanische Nacht

Violeta Gomez und Band haben bisher mit großem Erfolg internationale Chansons und Lieder in Kulturzentren, Clubs und Musik-Cafés präsentiert und wagen nun den Sprung auf die Bühne.
Mit Bernhard Estinado (Piano), Norbert Ruppik (Gitarre, Vocals), Stefan Fentin (Bass) und Edgar Blasius (Drums) steht unserer langjährigen Schauspielerin und Sängerin Violeta ein erfahrenes Ensemble zur Seite.

Top of the World

Die Auftritte von SenzaNome & Friends sind mittlerweile ein Highlight im Theaterjahr. Susanne Mewes, Peter Krudup von Behren, Tatjana Schuster (Klavier), Timur Isakoff (Klarienette / Saxofon), Jürgen Wiese (Kontrabass) und Dieter Nowak (Schlagzeug) präsentieren ihr neues Programm: Ganz nach dem Motto: „Ich singe – Du singst – Er Sie Es singt“ lädt Sie das Ensemble ein, in Erinnerungen zu schwelgen, zu schunkeln oder mitzusingen. Schnipsen, klatschen, alles ist erlaubt.
Freuen Sie sich auf einen schwungvollen Abend mit Songs wie „Mandy“ (Barry Manilow), „It´s raining men“ (Weather Girls), „Top of the World“ (The Carpenters) oder “Vielen Dank für die Blumen“ (Udo Jürgens) und viele andere.

Kleine Verbrechen unter Liebenden

Jenny ist Hausfrau in New York, begeistert sich für Fertiggerichte und ist mit Robert, dem Chefredakteur einer einflussreichen Zeitung verheiratet. Außerdem hat sie eine heimliche Affäre mit John, einem gutaussehenden Redakteur. Im Amerika der 1950er Jahre ist leider eine Scheidung undenkbar. Die einzige Alternative: Mord.
Heute soll der Geliebte beim gemeinsamen Abendessen endlich ihren Ehemann ermorden. Aber Robert bringt unangekündigt die junge Sekretärin Susy mit nach Hause und der Anschlag gestaltet sich unerwartet kompliziert. Denn Robert, John und Susy sind kurz davor, durch eine Zeitungsrecherche einen hochrangigen russischen Spion zu entlarven: den mysteriösen Enigmus. Doch in der Welt der Spionage ist nichts gewiss – außer dem Tod. Wer spioniert für wen? Wer schläft mit wem? Warum schmeckt der Braten nach geschmolzenem Plastik?
Die rasante Liebes-Krimi-Spionage-Komödie schraubt sich bald ins Absurde: Wer ist hier die unerkannte Doppel-Agentin, wer der heimliche Vegetarier? Wer hetero-, wer homo-, wer metrosexuell? Und vor allem: Wie weit würden die Beteiligten aus Liebe gehen?
Mit: Farah Elouahabi, Andreas Thiemann, Harald Kleine Kracht, Nicole Hirschmann
Regie: Ulrike Kleinehagenbrock

Die Tür nebenan

Sie ist Psychologin – kontrolliert, analytisch. Sie hat gern das letzte Wort. Er ist Produktmanager hört laute Musik und treibt sich nachts herum. Ihre einzige Gemeinsamkeit: Sie wohnen Tür an Tür. Ansonsten hassen sie sich inbrünstig. Jede zufällige Begegnung artet in eine erbitterte Diskussion voller Vorwürfe und Unterstellungen aus, wobei auch schon mal die Türen knallen.
Doch wie viele einsame Seelen der Stadt begeben sich auch diese beiden, jeder für sich, online auf die Suche nach der Liebe, einem Vertrauten und seelenverwandten Partner. Er oder sie soll aber unbedingt das Gegenteil dieses bekloppten Nachbarn sein! Als sie schließlich glauben, ihren Seelenverwandten gefunden zu haben, können sie nicht anders, als dieses romantische Glück sofort dem Nachbarn unter die Nase zu reiben. Natürlich nur um die wechselseitige Abneigung zu bekräftigen und sich gegenseitig eins auszuwischen …
Eine rasante Gesellschaftskomödie von Fabrice Roger-Lacan voller Sprachwitz, die beschwingt das Chaos der Gefühle in Szene setzt – und dabei nicht nur Türen, sondern auch Zuschauerherzen öffnet.
Mit: Ulrike Kleinehagenbrock und Peter Krudup von Behren.
Regie: Karin Wedeking