Telefon: 0521 / 12 21 70
E-Mail: mobiles.theater@t-online.de
Touristinfo: 0521 / 5577 4777
Einszweiundzwanzig vor dem Ende (1h22 avant la fin)von Matthieu Delaporte, Deutsch von Georg Holzer Fotos: Wolfgang Schimmack Klicken Sie hier und sehen Sie, was die Presse meint... Bernhard ist einsam, schüchtern, mit 44 Jahren immer noch ungeküsst, vom Leben enttäuscht. Die heimliche Liebe zu Clara eine Etage weiter oben bleibt heimlich und deshalb unerwidert. Er ist entschlossen, sich umzubringen.
Da klopft es an der Tür. Ein Mann mit Schnurrbart und Pistole steht davor und zielt auf den überrumpelten Bernhard. Es ist der Tod in Person, der heute seinen ersten Arbeitstag hat und Bernhard abholen will. Das ist allerdings nicht so einfach, denn der Tod agiert ziemlich ungeschickt und unprofessionell. Er verwickelt Bernhard in einen absurden Dialog voller Witze und Kalauer; beide vermasseln erstmal den geplanten Selbstmord. Ein Anruf von 'übergeordneter Stelle' klärt schließlich die Situation: Der Tod hat sich im Stockwerk geirrt - er wird eine Etage höher von der lebensmüden Clara erwartet... Was wird nun aus Bernhard und der geliebten Clara? Matthieu Delaporte, bekannt als Mitautor von Der Vorname, hat dieses Stück über Leben und Tod als Komödie in Paris 2022 auf die Bühne gebracht. Was hat ihn angetrieben? Im Interview bezeichnet er Humor als notwenige Höflichkeit gegenüber der Verzweiflung: Es ist eine Erklärung der Würde, der Überlegenheit des Menschen über das, was ihm widerfährt. Wir sind alle dem Untergang geweiht. Wir können nur über das lachen, was uns bewegt, was uns Angst macht. Worte zwischen uns und die Welt setzen. So ist diese rabenschwarze Komödie trotz allem auch eine heitere Komödie geworden: Nach einer Stunde und 22 Minuten weiß man, wofür es sich zu leben lohnt. Mit: Farah Elouahabi, Harald Kleine Kracht und Dietmar Pallasch
Termine: Fr. 14. März 2025 (Premiere) Sa. 15. März 2025 Klicken Sie hier und sehen Sie, was die Presse meint...
|