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Die Wunderübung

Komödie von Daniel Glattauer

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Joana und Valentin brauchen eine Paartherapie. Zwischen ihnen funktioniert gar nichts mehr: Ein Paar im fortgeschrittenen Kampfstadium, alles läuft gegeneinander. Nur in der Polemik sind sie ein perfekt eingespieltes Team und bleiben einander nichts schuldig. Dabei hat ihre Geschichte einst so schön angefangen. Liebe auf den ersten Blick. Nach vierzehn Ehejahren: Alles vorbei. Wo ist das alles hingekommen? Die großen Gefühle?
Die Therapeutin zieht alle Register ihres Könnens. Bis zur Wunderübung: ER und SIE mögen sich das Wunder vorstellen, sie wachten auf, und die Welt sei wieder in Ordnung. Was löst das aus? Abgesehen von einem kurz aufflackernden Lichtlein in der ehelichen Schattenwelt nicht viel. Im Gegenteil, die fiktive Vorstellung vom zurückgekehrten Glück vertieft die Kluft. Die Positionen verhärten sich. Auch der Rollentausch zeigt keine Wirkung: Die ideale Möglichkeit, kräftig auszuteilen und den jeweils anderen mit SEINEN und IHREN Worten zum Monster zu erklären. Auch die berühmte Faustübung führt zu nichts. Sind Joana und Valentin wirklich so ein hoffnungsloses Paar? Oder keimen da nicht zwischen bissigen Verbalattacken zarte Pflänzlein einer vielleicht nicht gänzlich verlorenen Liebe auf? Nach einer kurzen Verschnaufpause geht die Sitzung weiter. Doch die Therapeutin ist nach einem Anruf plötzlich ganz verstört...

In seinen Erfolgsstücken "Gut gegen Nordwind" (2011-12 im Mobilen Theater) und "Alle sieben Wellen" führt Daniel Glattauer ein Paar zusammen, das sich lange nicht kennen lernt. In der "Wunderübung" zeigt er dagegen ein Ehepaar, dessen wunderbare Zeiten lange vorbei sind. Der Alltag, die Sorgen mit den Kindern, man hat sich auseinandergelebt, wie das so schön heißt. Aber hinter den verbalen Kampfattacken spürt man die Suche nach den verlorenen Gefühlen. In wen hat man sich damals verliebt? Und warum? Kann das wirklich alles verschwinden im Laufe der Jahre?

Mit psychologischem Fingerspitzengespür handelt Glattauer große Emotionen ab und bleibt dabei der Komödie treu. Und wie ein guter Seelentherapeut, gibt er nicht auf. Das Prinzip Hoffnung lebt…

Mit Ulrike Fauteck, Ulrike Kleinehagenbrock, Dietmar Pallasch
Regie: Albrecht Stoll

Weitere Vorstellungen (2015):

Fr.  23. Oktober
Sa. 24. Oktober
Fr.  30. Oktober
Sa. 31. Oktober

Fr.  06. November
Sa. 07. November

Jeweils 20:00 Uhr

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Eintrittspreis: 14,00 € / ermäßigt 8,00 €
Infos zu den Preisen

 

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